Islamkritik ist politisch bedeutungslos

Die letzten Wochen haben wieder einmal bestätigt, dass Islamkritik in Deutschland poltisch keine Rolle spielt. Dabei ist zu beachten, dass ich hierbei von der ‚selbsternannten Islamkritik‚ spreche.

Mitte September fanden die Landtagswahlen in Bayern statt. Hier trat in Oberbayern die Partei DIE FREIHEIT an, welche sich unter anderem als islamkritische Partei versteht. Die Partei scheiterte mit einem Ergebnis von gerade einmal 0,05%. Selbst in München, der ‚Hochburg‘ von DIE FREIHEIT, reichte es gerade einmal zu 0.24%. Bei der Bundestagswahl 2013 trat man erst gar nicht an.

Nun wurde bekanntgegeben, dass die Partei alle ihre Aktivitäten auf Bundes- und Landesebene einstellen wird, da die Alternative für Deutschland eine deutlich erfolgversprechendere Partei sei. Die AfD will hingegen nichts mit den Islamkritikern zu tun haben und verhängte einen sofortigen Aufnahmestopp für alle (ehemaligen) FREIHEIT-Mitglieder. Man wolle in der AfD keine „fremdenfeindlichen und islamophoben Tendenzen“.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/die-freiheit-stellt-wahlkaempfe-zugunsten-der-afd-ein-a-925504.html

Auch bei der Bundestagswahl konnten die Islamkritiker von pro Deutschland keinen Erfolg erziehlen und holten lediglich 0,2% der Zweitstimmen.

http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_13/ergebnisse/bundesergebnisse/index.html

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5 Antworten

  1. Offtopic-Kommentare bitte hier einstellen: https://kaiserlichemajestaet.wordpress.com/2012/04/01/kommentare-und-anmerkungen/

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  2. „Islamkritik ist politisch bedeutungslos“, aber ist sie deswegen falsch und hat keine Bedeutung?Und sollte man eine Kritik nicht äußern, wenn sie politisch bedeutungslos ist? Es gibt in Deutschland ca.
    100 000 integrationsunwillige Islamisten–Muslimbrüder, Salafisrten, Khameinisten, Milli Görus- die sich immer wieder in Szene setzen und dadurch die moderaten Muslime und die zumeist Attatürkgeprägten–säkularen Muslime in Verruf bringen.Was wollen wir mit diesen Leuten? Und gibt es am Islam als konservativer Religion nichts zu kritisieren wie man das auch am Katholizismus, Protestantentum tut?

  3. Dazu: 69% der Deutschen haben Misstrauen gegenüber dem Islam, wie Leo Brux und Klaus Bade immer so gern betonen? Ist das eine Minderheit und sind das alles Islamophobe? Oder gibt es da nicht ein breites Spektrum von Leuten, die allgemein mit diesem ganzen Religionsschwachsinn, den der Brux immer so schützt, michts mehr anfangen wollen?

  4. Ist die Kritik am Neoliberalismus falsch, weil sie politisch bedeutungslos ist und deren Kritiker wie die Linkspartei und Occupy marginal sind und bleiben?Die Richtigkeit und Falschheit eines Arguments nur nach seiner parlamentarischen Vertretung zu bemessen, ist ja höchst fragwürdig.Kaiserliche Majestät–ein braver Untertan der jeweiligen Umfragen, des Rechtspositivismus des GGS und der jeweiligen Wahlergebnisse.

  5. Beachten Sie, es geht mir hier um die politische Bedeutung selbsternannter Islamkritik. Das ist am Anfang auch entsprechend hervorgehoben worden. Sie haben dort aber nicht nachgelesen, wie man es in Ihrem letzten Kommentar sehen kann. Sie behaupten dort, ich würde von der parlamentarischen Vertretung auf Richtigkeit und Falschheit schlussfolgern.

    Zur allgemeinen Bedeutung der selbsternannten Islamkritik außerhalb der Politik(!) habe ich hier keine Aussage gemacht, auch nicht zur Bedeutung oder Falschheit ernsthaft gemeinter Islamkritik. Sie schließen hier von meiner Aussage zu schnell auf ein umfassenderes Thema. Nur weil ich ‚A‘ sage, folgt daraus nicht automatisch, dass ich auch ‚B‘ sage. Verstehen Sie?

    Ob wir etwas mit Integrationsunwilligen wollen, spielt keine Rolle, sofern diese Leute nicht gegen geltendes Recht verstoßen, denn nur darüber lässt sich Integrationsunwilligkeit überhaupt feststellen. Wichtiger sollte die Frage sein, wie die Einwanderungsgesetze geändert werden können.

    Sie sprechen schon den richtigen Punkt an, nämlich das andere Muslime in Verruf gebracht werden. Der Punkt richtet sich aber an die Berichterstattung und die Leute, die pauschalisieren.

    Misstrauen ist keine Islamophobie, aber auch keine (selbsternannte) Islamkritik. Deswegen fließt es nicht in den obigen Artikel ein.

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